Our visit to Frankfurt in October 2026 – Unser Frankfurt Besuch im Oktober 2026


E: We set off on our journey at 12:00 p.m. on Thursday, October 8th, after a quick stop to refuel. Hotel check-in begins at 2:00 p.m., and the drive takes about two hours without traffic jam. We arrived at the reception around 2:10 p.m. Afterward, we took a good, long rest; at 72 years old, two hours on the autobahn takes a bit of a toll on me these days.
D: Am Donnerstag, 8.10. ging es um 12.00 Uhr nach einem kurzen Tankstopp auf die Reise. Ab 14.00 Uhr kann man im Hotel einchecken, die Fahrt dauert ohne Stau etwa 2 Stunden. Etwa 14.10 Uhr waren wir an der Rezeption. Danach wurde erstmal eine ausgiebige Ruhepause eingelegt. Zwei Stunden Autobahn machen mir inzwischen schon etwas zu schaffen mit 72 Jahren.

E: We found an Ethiopian restaurant on Google Maps that was an easy five-minute walk away: Ambassel on Deutschherrenufer. It is a very well-kept establishment with friendly staff and a lovely menu. As is customary, there was nothing on the tables but napkins, since the food is usually eaten by hand. I assume cutlery is available upon request, but we didn’t want any. My partner had *Zelzel Tibs* (strips of beef in tomatoes), and I had *Yebeg Tibs* (lamb stew). These were served with a chickpea purée, and I also had a spicy sauce on the side. Naturally, it was accompanied by *injera*—the traditional flatbread made from teff flour. One slight downside was that the menu stated „spiciness to taste“ for both dishes, yet we weren’t asked about our preference. It was delicious nonetheless, though. We would happily eat there again anytime.

D: Auf Google Maps fanden wir ein Äthiopisches Restaurant, das bequem in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen war; das Ambassel am Deutschherrenufer. Ein sehr gepflegtes Haus mit freundlichem Personal und einer schönen Speisekarte. Auf den Tischen wie üblich nur Servietten, da die Speisen normalerweise mit der Hand gegessen werden. Ich vermute, auf Wunsch gibts auch Besteck, aber das wollten wir nicht. Mein Schatz hatte Zelzel Tips, Rinderstreifen in Tomaten und ich hatte Yebeg Tibs, Lammtopf. Dazu kam ein Kichererbsenpüree und für mich noch eine scharfe Sauce. Dazu natürlich das landestypische Injera aus Teff Mehl. Was ich etwas schade fand, bei beiden Gerichten stand auf der Speisekarte „Schärfe nach Wunsch“; wir wurden nicht gefragt. Lecker wars trotzdem. Wir würden jederzeit wieder da essen gehen.

E: Maps showed a REWE nearby where we wanted to treat ourselves to a sundowner. It was located in a circular building that—thanks to Maps—we had to walk three-quarters of the way around to find. Google Maps is a great navigation system for cars, but completely unsuitable for pedestrians. Anyway, we found our nightcap and watched the 3 million-euro finale of Who Wants to Be a Millionaire before drifting off to sleep.
D: In der Nähe wurde auf Maps ein REWE angezeigt, wo wir uns noch einen Sundowner gönnen wollten. Der ist in einem Rondell untergebracht, den wir dank Maps zu 3/4 umrunden mussten, um ihn zu finden. Google Maps ist ein klasse Navigationssystem fürs Auto, aber für Fußgänger völlig ungeeignet. Egal, wir fanden unseren Schlummertrunk und haben uns das 3 Mio. Finale von Wer wird Millionär angeguckt, bevor wir gemütlich in den Schlaf sanken.

E: On Friday, we started off with breakfast at Café Under Pressure—coffee and a butter croissant. Afterward, we headed to the Hessenpark Open-Air Museum near Neu-Anspach. I’ll let the pictures speak for themselves. I remembered the place from back in 1989 or 1990; at the time, it was just a lackluster collection of rescued half-timbered buildings. What we saw on Friday, however, was astounding: a vast number of rescued half-timbered structures spanning the period from just after the Thirty Years‘ War up to the 1920s. All of them had been saved by Hessian heritage preservation authorities—or by individuals who alerted the authorities in time, before these historic buildings could suffer irreparable damage.
D: Am Freitag gabs im Café Under Pressure erstmal Frühstück mit einem Kaffee und einem Buttercroissant. Danach sind wir zum Freilichtmuseum Hessenpark bei Neu Ansbach gestartet. Lasst die Bilder für sich selbst sprechen. Ich kannte das aus 1989 oder 1990. Das war eine müde Ansammlung aus geretteten Fachwerkbauten. Was wir am Freitag sehen konnten, war überwältigend. Unmengen an geretteten Fachwerkbauten von kurz nach dem 30jährigen Krieg bis in die 1920er Jahre. Alle gerettet vom hessischen Denkmalschutz, bzw. von Menschen, die den Denkmalschutz rechtzeitig benachrichtigt haben, bevor historische Bauten unwiderruflich beschädigt werden konnten.






























E: In the evening, of course, we had to soak up some local Sachsenhausen atmosphere. This time, we descended upon *Apfelwein Dax*. Traditionally, cider taverns served only boiled dishes—specifically, the cuts of meat available during a *Schlachtfest* (hog-slaughtering feast). The staples were sauerkraut and mashed potatoes, accompanied by freshly boiled or cured meats such as *Frankfurter Rippchen* (cured and boiled pork ribs) or *Solberfleisch* (brine-cured pork). Dax is taking a different approach now, serving the usual Frankfurt specialties grilled or pan-fried as well. My partner had a *Grie Giggel*—a Frankfurt-style schnitzel made from chicken—while I opted for boiled *Schäufele* (cured and boiled pork shoulder).
D: Am Abend musste natürlich das Sachsenhäuser Lokalkolorit bedient werden. Dieses Mal sind wir ins Apfelwein Dax eingefallen. Apfelweinwirtschaften servierten früher nur gekochte Speisen, die auch beim Schlachtfest anfielen. Grundlage war Sauerkraut und Kartoffelbrei, dazu kamm dann frisch gekochtes oder gepökeltes Fleisch wie Frankfurter Rippchen oder Solberfleisch. Dax geht jetzt einen anderen Weg und serviert die üblichen Frankfurter Spezialitäten auch gegrillt oder gebraten. Mein Schatz hatte einen Grie Giggel, ein Frankfurter Schnitzel aus Hähnchen und ich ein gekochtes Schäufele. Das war ein Stück aus der Schweineschulter, gepökelt und gekocht.


E: Then came Saturday, with the usual shopping. Two portions of Frankfurt green sauce—well-packed and in the freezer; four *Kammrippchen* (pork neck chops)—two frozen for New Year’s Eve and two already eaten; 500 g of sauerkraut—almost polished off. Hessian head cheese „Presskopf“; *Ahle Worscht*, one beef, one pork. We had actually intended to have breakfast at Ms. Schreiber’s—specifically, a hot *Fleischwurst* sausage. Unfortunately, the queue was initially 5 meters long and then grew to 7 meters. Next time, our shopping trip will take place on a normal weekday after our visit to Frankfurt.
D: Danach kam der Samstag mit den üblichen Einkäufen. Zweimal Frankfurter grüne Sauce, inzwischen gut verpackt im Frost, 4 Kammribbscher, zwei eingefroren für Silvester, 2 schon gegessen, 500 g Sauerkraut fast verputzt. Hessischer Presskopf, ahle Worscht, eine aus Rind, eine aus Schwein. Eigentlich wollten wir noch bei Frau Schreiber mit einer heißen Fleischwurst frühstücken. Leider war die Warteschlange Anfangs 5 m und wuchs dann auf 7 m. Nächstes Mal wird unser Einkaufstag nach dem Frankfurt Besuch an einem normalen Wochentag stattfinden.

E: After that, we headed to Apfelwein Nöll in Frankfurt-Griesheim to get some sparkling apple wine for my sweetheart and a crate of apple wine.
D: Danach gings zum Apfelwein Nöll in FFM-Griesheim für einen Apfelsekt für meinen Schatz und eine Kiste Apfelwein.

E: The rest was the boring drive back to Steinheim.
D: Der Rest war die langweilige Rückfahrt nach Steinheim.

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