Rabbit in white wine – Kaninchen in Weißwein

368 views 00:39 0 Comments 18. April 2022


I ate this dish for the first time in the Provence and was immediately won over by the taste. That was really something completely different than the half-burnt rabbit from the oven that I knew from home.
I then tried to rebuild it at home and because of its simplicity the whole thing was more or less a success. Since you couldn’t buy fresh herbs in the 1970s, I naturally had to work with dried thyme. Since it has a very intense taste, I had to reduce the amount enormously. I now buy fresh thyme at the weekly markets and also in the supermarket and use a whole bunch for it.
Since the dish comes from rural France, the taste is unfortunately a bit rough for the German palate. That’s why the cream came into play for me, which makes the taste much more pleasant.

4 servings

Ingredients:
1 whole rabbit, cut into pieces
or just buy
1 whole rabbit, already cut into pieces
or
1 pack of 4 rabbit legs (that’s what I had)
2 tbsp olive oil
1 onion, cut into strips
1/2 l white wine
salt
pepper
2 or more garlic cloves, to your taste, chopped
1 bunch of thyme
200 ml cream
1 teaspoon of potato starch mixed in a little water

Preparation:
Brown the rabbit pieces on all sides in the hot oil, keep warm. Then the onion goes into the pan and is fried until translucent. The whole thing is deglazed with the white wine, salt, pepper and garlic are added. Boil vigorously, add the rabbit parts again, place the thyme on top. Cover and simmer for 1 hour, turning the meat pieces once. Remove the meat and keep warm. Add the cream to the sauce and thicken with the potato starch. Add the rabbit pieces back in and bring to the boil again.
In France baguette is eaten as side to soak up the sauce, we preferred tagliatelle and a steamed romanesco.

Preparation time: 65 minutes



Dieses Gericht habe ich zum ersten Mal in der Provence gegessen und war sofort vom Geschmack überzeugt. Das war wirklich mal etwas ganz anderes, als das halb verbrannte Kaninchen aus dem Backofen, das ich von zuhause kannte.
Das habe ich dann zuhause versucht nach zu bauen und ob seiner Einfachheit war das Ganze auch mehr oder weniger gleich ein Erfolg. Da man in den 1970er Jahren keine frischen Kräuter kaufen konnte, musste ich natürlich mit getrocknetem Thymian arbeiten. Da der sehr intensiv im Geschmack ist, musste ich die Menge gewaltig reduzieren. Inzwischen kaufe ich auf Wochenmärkten und auch im Supermarkt frischen Thymian und verwende dafür einen ganzen Bund.
Da das Gericht aus dem ländlichen Frankreich stammt, ist der Geschmack für den deutschen Gaumen leider etwas ruppig. Daher kam bei mir dann noch die Sahne ins Spiel, die den Geschmack wesentlich angenehmer macht.

4 Portionen

Zutaten:
1 ganzes Kaninchen, in Stücke zerteilt
oder man kauft gleich
1 ganzes Kaninchen, fertig in Stücke zerteilt
oder
1 Packung mit 4 Kaninchenkeulen (die hatte ich)
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1/2 l Weißwein
Salz
Pfeffer
2 bis mehr Knoblauchzehen, nach Geschmack, gehackt
1 Bund Thymian
200 ml Sahne
1 TL Kartoffelstärke in etwas Wasser verrührt

Zubereitung:
Kaninchenteile im heißen Öl von allen Seiten braun braten, warm stellen. Dann kommt die Zwiebel in die Pfanne und wird glasig gebraten. Das Ganze wird mit dem Weißwein abgelöscht, Salz, Pfeffer und Knoblauch kommt dazu. Kräftig aufkochen, die Kaninchenteile wieder zufügen, den Thymian darauf legen. Zudecken und 1 Stunde mit einmaligem Wenden der Fleischteile simmern. Das Fleisch heraus nehmen und warm stellen. Zur Sauce die Sahne zufügen und mit der Kartoffelstärke binden. Die Kaninchenteile wieder zufügen und noch einmal kräftig aufkochen.
In Frankreich isst man dazu Baguette um die Sauce aufzunehmen, wir bevorzugten Tagliatelle und einen gedünsteten Romanesco.

Zubereitungszeit: 65 Minuten

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