Chili beans – Chilibohnen

245 views 21:16 0 Comments 9. Mai 2024


My chili beans are somewhat similar to the baked beans. Baked beans, in their simplest form, are white beans in tomato sauce. On the other hand, if you take a look at the recipe for Boston Baked Beans with cured pork, savory and maple syrup, that’s a different story. My chili beans are meant to serve as an accompaniment to a steak or chop, so the meat has been reduced to some bacon.
What of course ends up in abundance in the recipe are the eponymous chili peppers. Of course, you are spoiled for choice as to which type of chilli you use. It starts relatively mild with the Jalapeno and goes through Thai chili to Habanero, Bhut jolokia and Carolina Reaper into true hellfire. I personally don’t like it quite as bitingly hot and use slightly hotter jalapenos along with the seeds and the white inner walls where most of the heat is.
Another change for me is the syrup. What is sold as maple syrup in Germany these days is a sweet, thin liquid that has little to do with the American/Canadian original. Instead, I use the good old Grafschafter Goldsaft, called molasses or sugar beet syrup. This is what’s left of the sugar beet after a good 70-80% of the sugar has been refined.
Another story is the beans. Of course you can use any Borlotti, kidney or black-eyed beans, but in the finished dish nobody cares what they used to look like, since everything is covered with the tomato sauce. So my favorite is the white giant bean, which unfortunately you can’t buy dried (I’ll be going to a big Turkish/Greek supermarket soon, they might have them). I have now discovered canned goods that are imported directly from Italy and the content is pre-cooked but not overcooked. The seeds are still crunchy and only need to be heated up in the finished dish.
Addendum: I found what I was looking for at a Turkish grocer. They also sell the Gigantes, as they are called in Greece, as dry goods.

2 servings

Ingredients:
2 tbsp olive oil
1 small onion, finely diced
100 g pork belly, diced
1 jalapeno, cut into rings with seeds and inner walls
3 tbsp tomato paste
150 ml broth of your choice (vegetables, beef, poultry)
salt
1 garlic clove, sliced
1 small can (400 g in countries with metric system, 1 pound in the US) white giant beans, please pay attention to good quality, otherwise it will be slush or
300 g/10 oz dried white beans, soaked and precooked
1 pinch of black pepper
2 tbsp maple syrup (good quality in the US and Canada) or molasses

Preparation:
Fry the onion and bacon in the oil until translucent. Add the chili and the tomato paste and also sauté briefly. Deglaze with the broth, salt and stir well. Simmer for about 15 minutes.
Add the beans, garlic, pepper and syrup and bring to the boil once vigorously.
Serve with beef or pork steak. The beans also go well with beef, pork and lamb chops.

Preparation time: 20 minutes



Meine Chilibohnen sind etwas den gebackenen Bohnen ähnlich. Gebackene Bohnen sind in ihrer einfachsten Form weiße Bohnen in Tomatensauce. Wenn man sich dagegen das Rezept für Boston Baked Beans zu Gemüte führt mit gepökeltem Schweinefleisch, Bohnenkraut und Ahornsirup, ist das schon ne andere Hausnummer. Meine Chilibohnen sollen als Beilage zu einem Steak oder Kotelett dienen, daher wurde das Fleisch auf etwas Speck reduziert.
Was natürlich reichlich in dem Rezept landet, sind die namensgebenden Chilischoten. Dabei hat man natürlich die Qual der Wahl, welche Chilisorte man verwendet. Relativ mild geht es mit der Jalapeno los und geht über Thaichili über die Habanero, Bhut jolokia bis zur Carolina Reaper in wahres Höllenfeuer. Ich persönlich mags nicht ganz so beißend scharf und verwende etwas schärfere Jalapenos zusammen mit den Samen und den weißen Innenwänden, wo die meiste Schärfe sitzt.
Eine weitere Änderung ist bei mir der Sirup. Was da heutzutage als Ahornsirup in Deutschland verkauft wird, ist eine süße, dünnflüssige Plörre, die mit dem amerikanisch/kanadischen Original wenig zu tun hat. Ich verwende stattdessen den guten alten Grafschafter Goldsaft, Rübenkraut, Melasse oder Zuckerrübensirup genannt. Das ist das, was von der Zuckerrübe übrig bleibt, nachdem gut 70-80% des Zuckers raffiniert wurde.
Eine weitere Geschichte sind die Bohnen. Man kann natürlich irgendwelche Borlotti-, Kidney oder Schwarzaugenbohnen nehmen, interessiert im fertigen Gericht aber keinen mehr, wie die mal ausgesehen haben, da alles mit der Tomatensauce verdeckt ist. Daher ist mein Favorit die weiße Riesenbohne, die man leider nicht getrocknet kaufen kann (ich fahre bald zu einem großen türkisch/griechischen Supermarkt, die führen die vielleicht). Ich habe jetzt Konserven entdeckt, die direkt aus Italien importiert werden und deren Inhalt zwar vorgekocht aber nicht verkocht ist. Die Kerne sind noch schön knackig und müssen im fertigen Gericht nur noch heiß werden.
Nachtrag: Beim türkischen Lebensmittelhändler bin ich fündig geworden. Die führen die Gigantes, wie sie in Griechenland heißen, auch als Trockenware.

2 Portionen

Zutaten:
2 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
100 g Bauchspeck, gewürfelt
1 Jalapeno, mit Kernen und Innenwänden zu Ringen geschnitten
3 EL Tomatenmark
150 ml Brühe nach Wahl (Gemüse, Rind, Geflügel)
Salz
1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
1 kleine Dose (400 g) weiße Riesenbohnen, bitte auf gute Qualität achten, sonst wird das Matsch oder
300 g getrocknete weiße Bohnen, eingeweicht und vorgekocht
1 Prise schwarzer Pfeffer
2 EL Zuckerrübensirup

Zubereitung:
Zwiebel und Speck im Öl glasig braten. Die Chili und das Tomatenmark zugeben und ebenfalls ganz kurz anbraten. Mit der Brühe ablöschen, salzen und gut verrühren. Etwa 15 Minuten köcheln.
Bohnen, Knoblauch, Pfeffer und Sirup zugeben und einmal kräftig aufkochen.
Mit Rinder- oder Schweinesteak servieren. Die Bohnen passen aber auch gut zu Rinder-, Schweine- und Lammkoteletts.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

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