Chicken curry – Hähnchencurry

208 views 23:51 0 Comments 21. August 2022


This is not an original Indian curry dish, it is roughly what the simple-minded German imagined Indian cuisine to be 50 years ago. There is a simple reason for this: a German only came into contact with Indians as a saylor or as an airplane crew. That was long before the German economy recruited armies of computer Indians because of an alleged shortage of skilled workers. So the perception of all things Indian was heavily influenced by the British, who in turn liked Indian food but didn’t want „coolies“ to show it to them. The British therefore invented curry powder as we know it today. The term curry derives from the Tamil word kari, which means meat or a side dish to rice. The British simply used the term curry to summarize all Indian and Southeast Asian dishes that consist of a solid ingredient and a creamy sauce.
In Germany, in addition to meat, loads of fruit came into it. From apples, pears and pineapples to the notorious glacé cherries, everything was included in the food. In particularly old-fashioned restaurants you can admire such dishes to this day.
Why do I still cook such a dish? If you are a bit more subtle with the fruit content, whether authentic or not, it still tasted good. Also, my Mild Madras Curry Powder is slowly approaching its expiry date.

2 servings

Ingredients:
500 g deboned, diced chicken leg meat (if you happen to see deboned pollo fino, use that, save deboning, remove the skin as well (do not throw away!)
1 large onion (about 100 g), or several small ones, cut into wedges
3 tbsp oil
3 tbsp Mild Madras Curry Powder (the best variety in my opinion)
2 tomatoes, skinned, seeds removed, pulp diced
salt
150 ml vegetable or chicken stock
1 garlic clove, if desired
1 cup frozen peas
1 tart apple, in dices
4 hard-boiled eggs, 2 of them halved, the other 2 sliced

Preparation:
Fry the meat and onions in the oil. That can take color. Finally, briefly fry the curry powder, which gives more flavor. Add the tomatoes, salt carefully and pour in the broth. Bring to a boil and simmer for about 30 minutes.
Then you take the meat out of the broth. Mix the broth with the onions and the tomato pieces with a hand blender until smooth. This binds the sauce. The meat goes back into the sauce, the peas, the apple and the egg halves too and bring everything to the boil again. Season again with salt and serve with basmati rice. The egg slices serve as an edible decoration.
Tip: Lay the skin flat on baking paper on a baking tray, season with salt and paprika. Then grill in the oven at 160° C for 5 minutes. Take out and break into pieces and serve as chips with the curry.

Preparation time: 45 minutes



Das ist kein original indisches Currygericht, das ist in etwa das, was sich vor 50 Jahren Lieschen Müller unter indischer Küche vorstellte. Das hat einen einfachen Grund, mit Indern kam ein Deutscher allenfalls als Seefahrer oder als Flugzeugbesatzung in Berührung. Das war noch lange vor der Zeit, dass die deutsche Wirtschaft Heerscharen von Computerindern wegen angeblichem Fachkräftemangel angeworben hat. Daher war die Wahrnehmung von allem indischen stark von den Briten gefärbt, die wiederum zwar das indische Essen mochten, es sich aber nicht von „Kulis“ zeigen lassen wollten. Von den Briten stammt daher auch die Erfindung des Currypulvers, wie man es heutzutage kennt. Der Begriff Curry leitet sich vom tamilischen Wort Kari ab, das Fleisch oder Beilage zum Reis bedeutet. Die Briten fassten mit dem Begriff Curry einfach alle indischen und südostasiatischen Gerichte zusammen, die aus einer festen Zutat und einer sämigen Sauce bestehen.
In Deutschland kamen außer Fleisch noch Unmengen an Früchten hinein. Von Äpfeln, Birnen über Ananas bis hin zu den berüchtigten Belegkirschen kam da alles mögliche ins Essen rein. In besonders altmodischen Restaurants kann man bis heute solche Gerichte bewundern.
Warum ich trotzdem so ein Gericht koche? Wenn man mit dem Fruchtanteil etwas dezenter ist, hat das ob authentisch oder nicht, trotzdem geschmeckt. Außerdem erreicht mein Mild Madras Curry Powder so langsam das Ablaufdatum.

2 Portionen

Zutaten:
500 g entbeintes, gewürfeltes Fleisch vom Hühnerbein (wenn ihr zufällig fertig entbeinte Pollo fino seht, nehmt die, erspart das Entbeinen, die Haut ebenfalls entfernt (nicht weg werfen!)
1 große Zwiebel (etwa 100 g), oder mehrere kleine, in Spalten geschnitten
3 EL Öl
3 EL Mild Madras Curry Powder (meiner Meinung nach die beste Sorte)
2 Tomaten, gehäutet, die Kerne entfernt, das Fruchtfleisch gewürfelt
Salz
150 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 Knoblauchzehe nach Wunsch
1 Tasse TK Erbsen
1 säuerlicher Apfel, gewürfelt
4 hart gekochte Eier, 2 davon halbiert, die anderen beiden in Scheiben

Zubereitung:
Fleisch und Zwiebeln im Öl kräftig anbraten. Das darf ruhig Farbe annehmen. Zum Schluss ganz kurz das Currypulver mit braten, das gibt mehr Geschmack. Die Tomaten zugeben, vorsichtig salzen und die Brühe dazu gießen. Zum Kochen bringen und etwa 30 Minuten simmern.
Danach nimmt man das Fleisch aus der Brühe. Die Brühe mit den Zwiebeln und den Tomatenstückchen mixt man mit einem Stabmixer glatt. Das ergibt die Bindung der Sauce. Das Fleisch kommt wieder in die Sauce, die Erbsen, der Apfel und die Eihälften ebenfalls und alles nochmal kräftig aufkochen. Erneut mit Salz abschmecken und mit Basmatireis servieren. Die Eischeiben dienen dabei als essbare Dekoration.
Tipp: Die Haut legt man glatt auf Backpapier auf einem Backblech aus, würzt mit Salz und Paprika. Dann bei 160° C im Backofen für 5 Minuten grillen. Heraus nehmen und in Stücke brechen und als Chips zu dem Curry servieren.

Zubereitungszeit: 45 Minuten

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