Asian stew – Asiatischer Eintopf

256 views 23:06 0 Comments 2. Oktober 2022


To get straight to the point, this is not an Asian dish, but an European-style stew that plays with Asian flavors.
Asian soups never contain as many filling ingredients as they have a completely different origin than European soups and stews.
In earlier times, soups and stews were a filling main meal that could be cooked relatively easily over an open fire for long time without supervision. The starter soup later split off from this. A piece of meat was boiled, the broth was first drunk from a cup and the meat was then prepared as a roast. It was then refined over time.
Asia has always had a shortage of combustible materials such as firewood, so food had to be prepared as fast as possible. The main meal was rice to fill you up, and depending on your wallet, you prepared one or more dishes with a sauce made from finely chopped ingredients. At the end of the meal, whatever was left was poured into a pot and some broth poured over it. This soup was the dessert, so to say. That’s why the owners in the early Chinese restaurants in Europe were so amazed that the „long noses“ wanted their soup as a starter.
The basis of this stew was a strong chicken broth that I had made the day before from a soup hen and a bouquet garni (celeriac, leek, carrot). This resulted in about 2 liters of broth, of which I froze one liter in portions for later soups and sauces. The whole thing also gave about 700 g of cooked chicken meat, which I could use well for the insert.

4 servings

Ingredients:
2 tbsp neutral oil (canola, sunflower, peanut)
1 large onion (about 80 g), cut into strips
1 red bell pepper, cut into strips
1/2 leek, julienned
1 small carrot (about 50 g), julienned
10 g Mu Err mushrooms, soaked and slightly chopped
1 stick celery, cut into fine pieces
500 ml chicken broth, see above
100 ml Ketjap manis
chili peppers as your choice, we had 1/2 Bhut jolokia, chopped
1 mono garlic clove, chopped
1 piece of ginger (about 15 g), peeled
50 g rice noodles, soaked in cold water, cut into shorter pieces with scissors
salt or fish sauce

Preparation:
Allow the onion to color slightly in the hot oil. Add the remaining vegetables and sauté stirring for about 5 minutes. Add chicken broth, soy sauce, chili, garlic and ginger. Bring to a boil and simmer for about 10 minutes for normal use. Remove and discard the piece of ginger. Drain the noodles and stir in. Season to taste with salt or fish sauce.
Tip: I simmered the whole thing for 20 minutes to soften the veg so it was easy to eat even with my broken tooth.

Preparation time: 45 minutes



Um es gleich vorweg zu nehmen, das ist kein asiatisches Gericht sondern ein Eintopf im europäischen Stil, bei dem mit asiatischen Geschmacksnuancen gespielt wurde.
Asiatische Suppen enthalten niemals soviele sättigende Einlagen, da sie einen gänzlich anderen Ursprung haben wie europäische Suppen und Eintöpfe.
Suppen und Eintöpfe waren in früheren Zeiten eine sättigende Hauptmahlzeit, die relativ problemlos über längere Zeit ohne Aufsicht über offenem Feuer gekocht werden konnten. Später hat sich davon die Vorsuppe abgespalten. Ein Stück Fleisch wurde abgekocht, die Brühe wurde zunächst aus einem Becher vorweg getrunken und aus dem Fleisch hat man dann als Braten zubereitet. Das Ganze wurde dann mit der Zeit immer weiter verfeinert.
In Asien hat immer ein Mangel an brennbaren Materialien wie Feuerholz geherrscht, daher musste das Essen so schnell wie möglich zubereitet werden. Die Hauptmahlzeit war der Reis als Sattmacher und je nach Geldbeutel hat man dazu ein bis mehrere Gerichte mit Sauce aus klein geschnittenen Zutaten bereitet. Zum Ende der Mahlzeit wurde alles, was noch übrig war, zusammen in einen Topf geschüttet und mit etwas Brühe aufgegossen. Diese Suppe war dann sozusagen das Dessert. Daher waren in den frühen chinesischen Restaurants in Europa auch die Inhaber so erstaunt, dass die „Langnasen“ ihre Suppe vorweg haben wollten.
Grundlage dieses Eintopfs war eine kräftige Hühnerbrühe, die ich schon am Vortag aus einem Suppenhuhn und einem Suppengrün gekocht hatte. Dabei fielen etwa 2 Liter an, von denen ich einen Liter gleich portionsweise für spätere Suppen und Saucen eingefroren habe. Das Ganze gab außerdem noch etwa 700 g gekochtes Hühnerfleisch, das ich gut für die Einlage gebrauchen konnte.

4 Portionen

Zutaten:
2 EL neutrales Öl (Raps, Sonnenblume, Erdnuss)
1 große Zwiebel (etwa 80 g), in Streifen
1 rote Paprikaschote, in Streifen
1/2 Stange Lauch, in Julienne
1 kleine Karotte (ca. 50 g), in Julienne
10 g Mu Err Pilze, eingeweicht und etwas zerkleinert
1 Stange Sellerie, in feine Stückchen geschnitten
500 ml Hühnerbrühe, siehe oben
100 ml Ketjap manis
Chilischoten nach Wunsch, bei uns 1/2 Bhut jolokia, gehackt
1 Monoknoblauchzehe, gehackt
1 Stück Ingwer (etwa 15 g), geschält
50 g Reisnudeln, in kaltem Wasser eingeweicht, mit einer Schere in kürzere Stücke geschnitten
Salz oder Fischsauce

Zubereitung:
Die Zwiebel im heißen Öl ganz leicht Farbe annehmen lassen. Das restliche Gemüse zugeben und unter Rühren etwa 5 Minuten anschmoren. Hühnerbrühe, Sojasauce, Chili, Knoblauch und Ingwer zugeben. Kräftig aufkochen und für den Normalgebrauch etwa 10 Minuten köcheln. Das Ingwerstück heraus nehmen und entsorgen. Die Nudeln abgießen und unter rühren. Mit Salz oder Fischsauce abschmecken.
Tipp: Ich habe das Ganze 20 Minuten geköchelt, um das Gemüse weich zu bekommen, so war das auch mit meinem kaputten Zahn leicht zu essen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten

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