Sorry, only in German.

Durch Zufall bin ich auf ein Reel der Weingärtner Marbach gestoßen, bei dem sie ihre offene Weinprobe 2026 beworben haben. Da das nur ein paar Kilometer weg von hier ist und wir auch nach 14 Jahren noch nicht alle Marbacher Weine kennen gelernt haben, dachte ich, das wäre eine gute Gelegenheit, das nachzuholen. Für € 30,- konnte man sich durch etwa 30 – 35 Weine durchprobieren.
Die Weißweine waren durchweg sehr gut, teilweise aber mit einer für uns unakzeptablen Restsüße. Da wäre nachzuforschen, ob es davon auch trockene Weine gibt.

Danach kamen die Roséweine dran. Davon waren zwei akzeptabel, der Rest war schlichtweg zu süß für unseren Geschmack.

Dann waren da noch die Rotweine. Da war kein einziger Tropfen, der uns wirklich geschmeckt hätte. Der Spätburgunder war geschmacklich ein Volltreffer, wäre er trocken ausgebaut worden. So war auch der zu süß für uns. Danach haben wir noch einen trockenen Trollinger versucht aber auch der war für uns leider „nur“ genießbar. Lemberger/Blaufränkisch haben wir erst gar nicht versucht, weil das jedes Mal in die Hose ging. Ich mag den Geschmack der Traube schlicht und ergreifend nicht.

Dann gab es noch vier besonders exklusive Weine, von denen man mit einer Wertmarke nur eine Probe trinken durfte. Darauf haben wir dann dankenswerterweise verzichtet wegen Lemberger/Blaufränkisch. Es gibt so einige Lebensmittel auf der Welt, mit denen muss man vermutlich von Kindesbeinen an konditioniert werden, um das zu mögen.
Fazit: Unbedingt empfehlenswert ist der trockene Riesling, danach folgt der trockene Grauburgunder.


