Sour Cream Herring – Schmandhering

147 views 23:27 0 Comments 29. März 2024


This used to be a typical poor man’s meal with the ubiquitous salted herring. It used to be caught in huge quantities in the North and Baltic Sea, heavily salted to preserve it and then sold everywhere as a penny item. The remaining ingredients, apples, onions, pickled cucumbers and sour cream, were always kept in stock at home.
It wouldn’t be my recipe if I hadn’t corrected something in the original.
With 22% fat, „Schmand“ is twice as fat as regular German sour cream with 10% fat. This can save you a lot of calories.
Salted herrings have now almost completely disappeared from supermarket shelves. I found the last ones years ago near Strasbourg in Alsace. That’s why I switched to white herring „Matjeshering“ out of necessity.
The third change concerns the cucumbers. You can’t buy salted cucumbers in any supermarket anymore, so I used gherkins.

2 servings

Ingredients:
400 g sour cream 10% or 22% (see above)
5 juniper berries, slightly bruised
3 bay leaves
400 g herring fillets, if available salted herring, well watered, otherwise white „Matjes“ herring fillets
1 large apple, preferably a tart, firm variety, peeled and diced
100 g onion, cut into strips
2 pickled cucumbers, salted cucumbers if available, otherwise gherkins, diced
pepper
2 tablespoons of dill are not original, but taste good

Preparation:
Mix the sour cream with juniper berries and bay leaves and refrigerate overnight. Then remove the spices from the sour cream. This saves unpleasant encounters in the mouth later when eating.
Cut the herring fillets into bite-sized pieces, add the remaining ingredients and mix well with the sour cream. Let marinate in the refrigerator for at least 2 days.
Mix well and season to taste. If necessary, add a little more salt, but usually the salt from the herring is enough.

Preparation time: 15 minutes, the total time depends on which herring is used



Das war früher auch mal ein typisches arme Leute Essen mit dem allgegenwärtigen Salzhering. Der wurde früher in Unmengen in Nord- und Ostsee gefangen, zum haltbar machen kräftig eingesalzen und dann als Pfennigsartikel überall verkauft. Die restlichen Zutaten Äpfel, Zwiebeln, Salzgurken und Schmand hatte man immer zuhause im Vorrat.
Es wäre nicht mein Rezept, wenn ich nicht etwas am Original herum korrigiert hätte.
Schmand ist mit 22% Fett doppelt so fett wie die gewöhnliche saure Sahne mit 10% Fettgehalt. Damit kann man schon ne Menge an Kalorien einsparen.
Salzheringe sind inzwischen fast komplett aus den Supermarktregalen verschwunden. Die letzten hatte ich vor Jahren in der Nähe von Straßburg im Elsass gefunden. Daher bin ich notgedrungen auf Matjeshering umgestiegen.
Die dritte Änderung betrifft die Gurken. Auch Salzgurken gibts in keinem Supermarkt mehr zu kaufen, also habe ich Gewürzgurken genommen.

2 Portionen

Zutaten:
400 g saure Sahne 10% oder Schmand 22% (siehe oben)
5 Wacholderbeeren, etwas angequetscht
3 Lorbeerblätter
400 g Heringsfilets, falls erhältlich Salzheringe, gut gewässert, andernfalls Matjesfilets
1 großer Apfel, möglichst eine säuerliche, feste Sorte, geschält und gewürfelt
100 g Zwiebel, in Streifen
2 eingelegte Gurken, wenn erhältlich Salzgurken, andernfalls Gewürzgurken, gewürfelt
Pfeffer
2 EL Dill gehören da original nicht hinein, schmecken tuts trotzdem

Zubereitung:
Die saure Sahne mit Wacholderbeeren und Lorbeerblättern mischen und über Nacht kühlen. Danach die Gewürze aus der sauren Sahne entfernen. Das erspart später beim Essen unangenehme Begegnungen im Mund.
Die Heringsfilets in mundgerechte Stücke schneiden, die restlichen Zutaten zugeben und mit der sauren Sahne gut vermischen. Mindestens 2 Tage in der Kühlung marinieren lassen.
Gut vermischen und abschmecken. Evtl. noch etwas Salz zugeben, meistens langt aber schon das Salz vom Hering.

Zubereitungszeit: 15 Minuten, die Gesamtzeit hängt davon ab, welcher Hering benutzt wird

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